Selbstgemachtes Kräuteröl

Selbstgemachtes Kräuteröl, Rezeptzauber

Geschenkidee zu Weihnachten: Selbstgemachtes Kräuteröl

Jeder, der gerne über den Weihnachtsmarkt bummelt, wird auch die schönen Stände mit tollen Bastelideen und selbstgemachten Leckereien vermissen.

Das Weihnachtsfeeling genießen und ganz nebenbei selbstgemachtes für Freunde und Familie aussuchen, um denen eine Freude zu machen, war einfach praktisch.

Das Schöne ist, dass es so tolle und schnelle Möglichkeiten gibt, um mit selbstgemachten, jemanden eine Freude zu bereiten. Und mal ehrlich, selbstgemacht ist doch viel schöner als selbstgekauft!

Ein selbstgemachtes Kräuteröl ist da genau das Richtige für dein Last- Minute- Weihnachtsgeschenk. Ganz einfach selbst zu machen und eine schöne Geschenkidee.

Was du für dein selbstgemachtes Kräuteröl brauchst:

  1. Eine passende Flasche
  2. Passende Kräuter
  3. Evtl. weitere Zutaten wie Knoblauch, Chili oder Zwiebeln
  4. Das gewählte Basisöl

Geeignete Öle für ein selbstgemachtes Kräuteröl

Der wichtigste Bestandteil des Kräuteröls ist natürlich das Öl. Am besten eignet sich eine hochwertige und im Geschmack neutrale Sorte, damit sich das Aroma der Gewürze und Kräuter optimal entfalten können. Ich verwende gerne ein Rapsöl, Sojaöl oder Sonnenblumenöl, wäre aber auch geeignet. Von den geschmacksintensiveren Ölen eignen sich Olivenöl oder Walnussöl sehr gut.

Kaltgepresstes oder raffiniertes Öl?

Das Wichtigste in Kürze:

  • Als grobe Faustformel gilt: Nutze kaltgepresste Öle für die kalte Küche, raffinierte Öle für die heiße Küche. Mit einigen Einschränkungen sind aber auch kaltgepresste Speiseöle zum Braten und Frittieren geeignet. 
  • Da raffinierte Öle beinahe geruchs- und geschmacksneutral sind, eignen sie sich besonders gut für die Zubereitung aller Mahlzeiten, bei denen kein Geschmackseinfluss durch das Öl erwünscht ist – ob süß oder herzhaft, ob kalt oder heiß zubereitet.
  • Kaltgepresste Öle haben dagegen ein intensives Aroma nach den Pflanzen, von denen sie gewonnen wurden und oft eine intensive gelbe oder grüne Farbe. Wenn du deinem Gericht ein charakteristisches Aroma geben möchtest, sind kaltgepresste Öle optimal.

Geeignete Kräuter

Egal ob Rosmarin, Thymian oder Minze, im Prinzip kannst du alle üblichen Küchenkräuter für dein Kräuteröl verwenden. Du kannst auch verschiedene Kräuter miteinander kombinieren, gut passt zum Beispiel Thymian und Rosmarin oder Thymian und Minze zusammen.

Die meisten Kräuter kannst du frisch oder getrocknet verwenden. Kräuter, die nicht lange haltbar sind, wie beispielsweise Pfefferminze und Melisse, solltest du ausschließlich frisch verarbeiten.

Thymian, Rosmarin, Majoran und Oregano werden durch das Trocknen noch aromatischer, es bietet sich an, diese lieber in getrockneter Form zu verwenden.

Verwendung von Kräuterölen

Für meine Kartoffelspalten aus dem Backofen verwende ich liebend gerne ein selbstgemachtes Rosmarinöl. Hier geht es zum Rezept: https://www.rezeptzauber.com/kartoffelspalten-aus-dem-backofen/

Kräuteröle lassen sich in der Küche wirklich vielseitig einsetzen. Sie können sowohl zum Würzen von Fleisch- und Gemüsegerichten, Salaten oder als Dip für frische Brote verwendet werden.

Einige Kräuteröle können wiederum eine gute Basis für weitere selbstgemachte Produkte sein. Beispielsweise kann der Geschmack von Bärlauchpesto deutlich intensiver sein, wenn hierfür ein Bärlauchöl verwendet wird. Kräuteröle eignen sich außerdem für die Zubereitung spezieller Dressings oder Kräutermarinaden.

Wie lange ist Kräuteröl haltbar?

Kräuteröl ist bis zu einem halben Jahr haltbar. Wichtig ist, dass die Flasche luftdicht verschlossen und an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt wird.

Perfekt geeignet sind Flaschen aus Braunglas, da sie das Öl vor Lichteinfall schützen.

Gut zu wissen: Leichte Trübstoffe im Öl beeinträchtigen die Qualität nicht.

Geschenkidee zu Weihnachten: Selbstgemachtes Kräuteröl

Rezept: Rosmarinöl selber machen

  • 2-3 Zweige Rosmarin
  • 250 ml Öl, beispielsweise Olivenöl oder Rapsöl
  • Wenn du magst kannst du noch 2 Zehe Knoblauch verwenden
Selbstgemachtes Kräuteröl, Rezeptzauber
Die Rosmarin müssen vom Öl bedeckt sein

So gehts: Wasche zunächst den Rosmarin und lass ihn an der Luft trocknen. Wenn die Zweige trocken sind, werden diese in das Gefäß gefüllt und mit dem Öl übergossen. Achte beim Füllen darauf, dass die Zweige gut mit dem Öl bedeckt sind. Verschlisse die Flasche luftdicht und lass das Öl vor der Verwendung zwei bis drei Wochen an einem dunklen und kühlen Ort reifen.

Selbstgemachtes Knoblauchöl

Rezept: Knoblauchnöl selber machen

  • drei Knoblauchzehen
  • 250 ml Öl, beispielsweise Olivenöl oder Rapsöl

So gehts: Schäle den Knoblauch und schneide ihn in feine Scheiben. Gib die Knoblauchscheiben in eine geeignete Flasche und gieße das Öl darüber. Verschlisse das Gefäß luftdicht und lass das Öl zwei bis drei Wochen ziehen.

Tipp: Am besten kannst die Flasche für dein selbstgemachtes Öl vorher auskochen, damit das Gefäß wirklich sauber ist.

Sind alle Zutaten zusammen gemischt, muss die Flasche fest und luftdicht verschlossen werden. Kommt nämlich Luft an die Flasche, so besteht das Risiko, dass das Öl schnell ranzig wird.

Nach Zusammenstellen aller Zutaten braucht das Öl eine kleine Weile, bis die Geschmacksstoffe der Kräuter in das Öl übergegangen sind. Bevor das Kräuteröl zum Würzen verwendet wird, sollte das Öl wenigstens drei Wochen an einem dunklen und kühlen Standort aufbewahrt werden.

Ob die Kräuter nach dieser Zeit aus der Ölflasche herausgefiltert werden, ist jedem selbst überlassen. Wird das Öl jedoch verbraucht, sollte darauf geachtet werden, dass die Kräuter immer mit Öl bedeckt sind. Liegen sie frei in der Flasche, steigt das Risiko, dass die Kräuter schimmeln und das Öl unbrauchbar wird. Also nimm einfach die Kräuterteile aus der Flasche.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Nachbacken und verschenken!

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