Vollkornbrot mit Möhren und Nüssen

Vollkornbrot mit Möhren und Nüssen, Rezeptzauber

Vollkornbrot mit Möhren und Nüssen

Brot selber backen? – „Ja auf jeden Fall“! Es ist nämlich gar nicht schwer, sich ein tolles Brot selbst zu backen. Ein Brot auf Sauerteigbasis dauert natürlich seine Zeit, denn der Teig muss einige Tage vorher angesetzt werden. Jedoch kann man auch ohne Sauerteigansatz tolle Brote zaubern und so ganz frisch aus dem Ofen schmecken sie einfach traumhaft. Heute habe ich ein Vollkornbrot mit Möhren und Nüssen für euch.

Vollkornbrot mit Möhren und Nüssen ist momentan mein absoluter Liebling, wenn es um Brote geht. Ich bin ja ein großer Fan von Vollkornbroten, weil sie so gehaltvoll sind und mich einfach satt und glücklich machen.

Für das Brot verwende ich größtenteils ein Dinkelvollkornmehl und einen geringen Anteil Dinkelmehl Type 1050, in Kombination mit den Nüssen wird das Brot besonders reich an guten Fetten und Ballaststoffen, durch die geraspelten Möhren wird es schön saftig.

Brot backen – frische Hefe oder Trockenhefe?

Das bleibt letztlich Dir überlassen. Trockenhefe ist im Gegensatz zu frischer Hefe länger haltbar, frische Hefe hält sich nur etwa zwölf Tage im Kühlschrank. Du kannst frische Hefe auch einfrieren, ohne dass sie ihre Treibkraft verliert.

Bei der Verwendung von Trockenhefe entsprechen zwei Päckchen à 7 Gramm einem Würfel frischer Hefe. Trockene Hefe kann zudem leichter dosiert und mit dem Teig vermischt werden als frische Hefe.

Gibt es etwas Besseres als selbst gebackenes, lauwarmes, frisches Brot?

Die Zubereitung ist ganz einfach, entweder mit einer Küchenmaschine oder mit reiner Muskelkraft, was allerdings bedeutet, dass Du ein bisschen Kneten musst.

Gut kneten und lange gehen lassen

Kneten und gehen lassen sind die wichtigsten Schritte beim Brotbacken. Durch das Kneten wird der Teig lockerer. Mit den Händen lässt sich der Teig am besten bearbeiten. Den Teig solltest Du bis zu einer halben Stunde gehen lassen. Du kannst, wenn vorhanden, dein Brotteig auch von einer Küchenmaschine kneten lassen.

Beim Gehen dürfen Brote aus Hefe- und Sauerteig nicht in Zugluft stehen. Daher sollten sie mit einem Küchentuch abgedeckt werden. Je kühler also die Küche, desto länger braucht der Teig zum Gehen.

Wähle die richtige Backtemperatur

Der Ofen sollte fürs Brotbacken immer auf sehr hoher Temperatur (250 Grad) vorgeheizt sein. Meist wird die Temperatur dann wieder zurückgeschaltet.

Und warum wird Wasserdampf beim Brotbacken eingesetzt?

Ein gutes Brot muss bedampft werden, damit die Kruste kross wird. Dafür ein leeres Backblech oder ein anderes ofenfestes Behältnis auf den Herdboden stellen und darauf ein Glas heißes Wasser gießen, sobald das Brot in den Ofen kommt.

Umluft oder Ober-/Unterhitze?

In vielen Rezepten steht der Hinweis, dass Du das Brot bei Ober-/Unterhitze backen sollst, denn beim Brotbacken mit Umluft würde das Brot viel zu schnell austrocknen. Damit die Kruste schön kross wird, muss die Feuchtigkeit im Brot gehalten werden. Dafür sind hohe Temperaturen ideal, die gleichzeitig von oben und unten kommen. 

Prüfe ob das Brot fertig ist

Wie lange Brot backen muss, verrät dir erst einmal die angegebene Backzeit. Wenn die im Rezept angegebene Zeit vorbei ist, solltest Du aber dennoch prüfen, ob das Brot wirklich fertig ist.

Am besten macht man dies mit der Klopfprobe: Nehme das Brot aus dem Ofen, klopfe auf den Brotboden, wenn das Geräusch hohl klingt, ist das Brot fertig. Alternativ kannst Du mit einem Thermometer die Kerntemperatur des Brotes messen.

Mehl ist nicht gleich Mehl

Vielleicht hast Du im Supermarktregal schon einmal die unterschiedlichen Mehle mit verschiedenen Typbezeichnungen gesehen. Die Typbezeichnung sagt aus, wie hoch der Mineralstoffgehalt des Mehles auf 100 g ist.

Wertvolle Nährstoffe sind größtenteils in der Randschicht des Getreidekorns enthalten: Eiweiß, Vitamine der B-Gruppe und Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor und Eisen.
Die Schale des Korns besteht aus unverdaulichen Ballaststoffen, die die Darmtätigkeit anregen. Daher sind Ballaststoffe unentbehrlich für eine gesunde Ernährung.  

Wenn die Randschicht des Getreidekorns aber durch Herstellungsprozesse teilweise oder auch nahezu völlig entfernt werden, verringert sich logischerweise auch der Anteil an Nährstoffen im Mehl.

In der Regel lässt sich das schon gut auf den ersten Blick einordnen, je heller ein Mehl, desto niedriger auch der Mineralstoffgehalt und ebenfalls seine Type. Umgekehrt ist ein dunkles Mehl reicher an Mineralstoffen und hat darum auch eine höhere Typenzahl.

Mehltypen und Mineralstoffgehalt auf 100 g

  • Typ 405 = 405 mg Mineralstoffe je 100g
  • Typ 1050 = 1050 mg Mineralstoffe je 100g
  • Typ 1050 ist ein Teilauszugsmehl, das heißt es werden erst die komplette Schale und der Keim maschinell entfernt und dann zum Teil wieder beigefügt
  • Je heller das Mehl, desto niedriger ist die Typennummer und desto höher der Stärkegehalt
  • Vollkornmehle haben nie eine Typennummer, weil immer das volle Korn vermahlen wird

TIPP: Einfach öfter zu Vollkornmehlen greifen, oder zumindest helle Mehle mit Vollkornmehlen mischen, damit kannst du ganz leicht den Nährwert erhöhen.

Was ist eigentlich drin im Brot?

Ein weiterer Vorteil von selbst gebackenem Brot ist natürlich, dass man hier immer genau weiß, was denn eigentlich im Brot enthalten ist. Wenn ich sehe, dass unendlich viele Zutaten auf der Liste stehen und ich die Hälfte davon nicht einmal aussprechen kann, möchte ich dieses Produkt nur ungern kaufen.

Frisch gebackenes Brot duftet unwiderstehlich. Kein Wunder, dass Backshops und Backstationen in Supermärkten ihre Aufbacköfen rund um die Uhr laufen lassen. Leider haben diese Produkte oft mehr mit Zusatzstoffe und Stabilisatoren als mit natürlichen Zutaten zu tun. Wer wirklich wissen will, was in seinem täglich Brot steckt, muss zu einem der übrig gebliebenen Handwerksbäcker gehen – oder sein gesundes Vollkornbrot mit Möhren und Nüssen selber backen.

Vollkornbrot mit Möhren und Nüssen, Rezeptzauber

Vollkornbrot mit Möhren und Nüssen

Gibt es etwas Besseres als selbst gebackenes, lauwarmes, frisches Brot? Die Zubereitung ist ganz einfach, entweder mit einer Küchenmaschine oder mit reiner Muskelkraft.
Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 40 Min.
Gericht Frühstück

Zutaten
  

  • 2 große Möhren
  • 100 g ganze Walnüsse
  • 80 g ganze Haselnüsse
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Dinkelmehl Type 1050
  • 200 ml Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL Salz

Anleitungen
 

  • Die Kastenform von ca. 30×11 cm mit Backpapier auslegen.
  • Für den Teig die Trockenbackhefe in einer Schüssel in Wasser auflösen, Zucker hinzugeben.
  • Die Möhren schälen und grob Raspel, die Nüsse grob zerkleinern .
  • Die Mehle, Möhrenraspeln, zerkleinerte Nüsse und das Salz zu der Hefe hinzufügen.
  • Die Zutaten mit einem Handrührgerät mit Knethaken oder einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Der Teig sollte sich vom Rand der Schüssel lösen.
  • Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und zu einem Brotlaib formen. Diesen in die Kastenform legen, an einem warmen Ort oder im Backofen bei 50 °C gehen lassen, bis der Teig sich sichtbar vergrößert hat (ca. 40 min.).
    Vollkornbrot mit Möhren und Nüssen, Rezeptzauber
  • Die Teigoberfläche mehrmals mit einem Messer einritzen und die Form im unteren Drittel des Backofens bei Ober- Unterhitze für ca. 35-45 min. bei 180 °C backen.
  • Anschließend das fertig gebackene Brot auf einem Kuchenroststürzen und erkalten lassen.
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Keyword Brot, Möhren, Nüsse

Zu dem Vollkornbrot mit Möhren und Nüssen passt ein süßer oder herzhafter Aufstrich. Marmelade oder Käse bis hin zum Tomatendip, alles ist möglich.

Hier findest du noch ein passendes Rezept:

https://www.rezeptzauber.com/apfel-karamell-konfiture-ohne-gelierzucker/

https://www.rezeptzauber.com/selbstgemachter-tomatendip-mit-knoblauch/

Los geht’s mit diesem saftigen Brot. Ich wünsche Dir viel Freude beim Nachbacken und freue mich natürlich über eine Bewertung ganz unten auf dieser Seite.

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